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Standpunkte


Uebersicht zu den 12 Standpunkten

Weitere ausführlichere Gedanken

Persönliche Vorstösse und Voten im Parlament





12 Standpunkte in Kurzform
1. Unsere Landwirtschaft

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Eine existenzfähige und produzierende Landwirtschaft auf der Basis von Familienbetrieben. Eigenverantwortlich, im vorgegebenen Rahmen, ohne Kontrolle bis zum letzten Mäuseloch. Klar ausgerichtet auf Kundenbedürfnisse und Markt. Entlastet von unnötigem und manchmal unsinnigem Administrationsaufwand, dafür motiviert für neue Produkte und die individuelle Nutzung von Marktlücken. Öffnung der zu engen Fesseln für zusätzliche Erwerbstätigkeiten auf dem Hof bei ungenügendem Einkommen aus der Landwirtzschaft, zum Beispiel für Ferien auf dem Bauernhof. Eine intakte und lebensfähige Landwirtschaft ist Teil unserer Heimat und Identität, sie ist auch ein Teil der Qualität im touristischen Angebot. Importprodukte und Inlandprodukte müssen den gleichen Minimalanforderungen genügen.
2. Unser Gewerbe

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An die veränderte Situation (Globalisierung) angepasste Rahmenbedingungen und gesicherte, stabilisierte Finanzierungsmöglichkeiten. Weniger Vorschriften, mehr Eigenverantwortung und eine vereinfachte Administration sind vordringliche Ziele. Heute behindern unzählige Vorschriften und unmögliche Bewilligungsverfahren die Weiterentwicklung, ja selbst die Existenz unserer KMU (Verbandsbeschwerde, komplizierte und aufwändige Bauvorschriften und Bewilligungsverfahren (mit bis zu 18 verlangten Planvorlagen für ein einziges Projekt), widersinnige, kostentreibende und sich an Ideologien orientierende Umweltvorschriften und Auflagen. Gerade im Kanton St. Gallen, wo 78 % aller Arbeitsplätze und 97 % aller Firmen dem KMU-Bereich zugeordnet sind, kann die klare und konsequente SVP-Politik und mein persönlicher Einsatz mit breiter Erfahrung im Energie- und Umweltbereich voll zur Wirkung kommen.
3. Asyl, Bürgerrechte

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Die SVP Asylinitiative hat den Weg zu einem vernünftigen Asylgesetz aufgezeigt. Heute sind wir schrittweise daran, dieses Uebel für unser Land zu beseitigen. Jetzt ist der Bundesrat gefordert, seine "Lösung" mit entsprechender Wirkung zu gestalten.
Immer noch wollen viele Schweizer nicht verstehen, dass auch ein Bürgerrecht, das nicht nur Leistungen erwartet, sondern auch Pflichten auferlegt, das ein Teil unserer Kultur und unserer Gemeinschaft ist, nicht als Verwaltungsakt verscherbelt werden darf. Wir sind hier mit aller Kraft am Ball, um endlich eine Normalisierung der heute aus dem Ruder gelaufenen Rechtslage zu schaffen (Volksinitiative für demokratische Einbürgerungen).
4. Verkehr

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Verkehrsprobleme sind dort zu lösen wo sie anfallen. Und dies ist in erster Linie auf der Strasse. Warum dann diese untragbaren und milliardenteuren Staus? Wir wollen doch keine ideologischen Prestigeprojekte im öffentlichen Verkehr auf Kosten der Steuerzahler und letztlich auf Kosten unserer Arbeitsplätze. Und wollen wir wirklich unser Land mit einer 25 % Transportsteuer von der Konkurrenzfähigkeit mit den andern Ländern auf immer und ewig abkoppeln? Die Zukunft gehört wie heute mehrheitlich der Strasse im Verhältnis 80:20, also genauso dem Individualverkehr auf der Strasse wie auch dem Schienen-Fernverkehr. Aufklärung über die Kosten (Investitionen, Betriebskosten, Folgekosten) und die möglichen Leistungen unserer Verkehrsverbindungen tut not. Es ist eine Frage der Zeit, wie lange wir diesen Verkehrsunsinn mit der massiven Quersubventionierung von ausländischen Lastwagen auf der Schiene uns noch leisten können.
Bedenken wir, dass insbesondere der Individualverkehr in einer permanenten technischen Entwicklung steht mit noch nicht absehbaren Konsequenzen. Die heutigen Projekte im öffentlichen Verkehr (NEAT mit Gotthard und Simplon) drohen als endlose Subventionslöcher (bis Fr. 600.-- pro Lastwagen im Huckepack) in die Geschichte einzugehen, als ein politisches Werk des verklärten Übermutes eines erfolgreichen Landes. Die Zeche dieser Fehlleistung bezahlt die Jugend, die für ihre kommende Zeit eine wenig leistungsfähige Infrastruktur mittragen muss. Wir, die SVP, haben hier die Konsequenzen gezogen und wir tun alles, um die unselige Selbstbehinderung schrittweise zu beenden.
5. Energie

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Kein Alleingang der Schweiz bei Ökosteuern. Kostengünstige Energie ist einer der wichtigsten Voraussetzungen für eine funktionierende und konkurrenzfähige Wirtschaft und Arbeitswelt. Die Besteuerung hat in einer fairen Koordination mit den übrigen Wirtschaftsnationen zu erfolgen. Unsere Energiepolitik ist von den grünen Illusionsvorstellungen (Fotovoltaik, Wind, Biomasse) zu entrümpeln und am wirtschaftlich und technisch Machbaren zu messen. Unser Land ist nicht der Energieverschwender und auch nicht das Versuchskaninchen, noch sind wir Musterknaben oder Vorzeigeobiekte für ideologisierte Energiepäpste.
Es zweifelt leider kaum jemand daran, dass die fossilen Energieträger Oel und Gas von der weltweiten Wirtschaft und auch vom Privatkonsum (Heizung, Verkehr) in den nächsten hundert Jahren verbraucht wird. Wenn dem so ist, dann sollten wir uns auch darauf einstellen. Als letztlich unerschöpflich vorhandene saubere Energie gilt die Erdwärme, allerdings zu einem höheren Preis. Wer zu früh einsteigt, bezahlt einen viel zu hohen Preis. Etwas Geduld ist gefragt.
6. Finanzen

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Die Bundesfinanzen sind in einem bedenklichen Zustand. Schuld daran ist eindeutig unsere Politik, die die Grenzen des Wohlfahrtsstaates und die Grenzen des Engagements nicht sehen wollten. Demzufolge wurden immer neue und noch überrissenere Aufgaben angegangen (NEAT Doppeltunnel z.B.). Hinzu kommt die Vorstellung, dass der Einzelne sich nicht mehr selbst um sein Wohl zu kümmern hat, sondern dass diese Aufgabe vollumfänglich vom Staat zu übernehmen ist. Schön wäre das ja. Das hat aber noch in keinem Land auf die Dauer funktioniert und es wird auch bei uns nicht. Die SVP ist stets konsequent für mehr Eigenverantwortung und eine Ausgabenminderung eingetreten. Unbestritten ist und bleibt die Hilfe an die Schwachen und die Kranken. Das heutige Schuldendebakel war seit längerem absehbar. Weniger Staatsaufgaben, weniger Steuern, weniger Vorschriften - dies hilft dem Einzelnen, hilft der Wirtschaft und stärkt unsere Volkswirtschaft.
8. Sicherheit im Alter

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Wir brauchen eine sichere und stabile AHV. Diskussionen zur AHV bedeuten immer auch Verunsicherungen für die Betroffenen. Selbstverständlich gehören zwei Drittel der nicht mehr benötigten Goldreserven in erster Linie in die AHV-Kasse, es ist ja auch ein Vermögen, das vom Volk erarbeitet wurde. Die AHV ist eine Volkspension, die einen breit anerkannten Ausgleich macht. Die Finanzierung ist zu sichern, ohne dabei die MWSt dem EU-Niveau anzugleichen. Dies ist der sichere und dauerhafte Weg und einem stetigen Ausbau der Leistungen vorzuziehen. Danebst ist dem Kampf gegen Kriminalität und Drogenmissbrauch einen grossen Stellenwert beizumessen. Wir wollen ein Land bleiben, in dem auch Kinder und Alte ohne Gefahr alleine unterwegs sein können.
9. Unsere Unabhängigkeit

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Unseren Weg wählen wir in Freiheit und Unabhängigkeit, aussserhalb der EU, bewaffnet, neutral, hilfsbereit wo es brennt und zurückhaltend, wo die Interessen- oder Machtpolitik im Vordergrund steht. Wir verstehen uns als Partner der demokratischen Staaten, verbunden durch bilaterale, wirtschaftliche und kulturelle Verträge und Beziehungen. Bewaffnete Schweizer Soldaten im Ausland vertragen sich schlecht mit unseren humanitären Missionen, insbesondere mit den Einsätzen des IKRK.
10. Arbeit, Schule und Gesellschaft

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Gute Beziehungen zwischen Schule und beruflicher Praxis fördert die Effizienz. Stichworte: Meisterlehre, Teilautonomie im Schulwesen, Wahlmöglichkeiten, Kontakte. Auch Lehrer müssen ihre Arbeit verstärkt beurteilen lassen - durch Kursteilnehmer (ist schon fast selbstverständlich) - vermehrt auch durch die Schüler und Studenten. Die Schule soll auf das Leben vorbereiten, hierzulande auf einen Einsatz in einem Beruf und damit wiederum zu einem Einsatz für Menschen und Volkswirtschaft. Für unser Selbstwertgefühl ist ein Arbeitsplatz, selbständig oder angestellt, eine wichtige Voraussetzung. Unsere Volkswirtschaft braucht dringend Unternehmer, dies muss auch schon in der Schule ein Thema sein. Wohlstand ist nicht ohne Anstrengung zu haben. Wir fördern deshalb das Verständnis für eine Wettbewerbsgesellschaft, weil dies unser Umfeld ist und die Konkurrenzfähigkeit ein integrierter Bestandteil davon. Wettbewerb ist unbequem, aber - ob wir das wollen oder nicht - unvermeidlich. Wer dies nicht haben will hat einiges nicht zu Ende gedacht.
11. Bilaterale Verträge II

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Die bilateralen Verträge entstammen einer Forderung der SVP, die nach der Ablehnung des EWR-Vertrages bilateral mit der EU eine Zusammenarbeitslösung anstrebte, ohne die Eigenständigkeit unseres Landes tangieren oder aufgeben zu müssen. Mit den heutigen bilateralen Verträgen I und II wäre dieses Ziel im Grundsatz erreicht. Inhaltlich entsprechen die ausgehandelten Verträge nicht dem, was nach Einschätzung von Fachpersonen möglich gewesen wäre. Insbesondere der Beitritt zu Schengen und Dublin ist eine Zwängerei ohne Nutzen und nur im Hinblick auf eine EU-Annäherung zu verstehen. Auch in den Dossiers Verkehr, Freizügigkeit und Landwirtschaft, zum Teil auch im Dossier Handelshemmnisse, sind unschöne bis untragbare Bedingungen eingepackt. Die beschlossenen Begleitmassnahmen zu den Verträgen machen das ganze noch problematischer. Es ist der SVP bei den Bilateralen I gelungen, eine Referendumsmöglichkeit mit einzubauen, die eine Ablehnung der Verträge nach 7 Jahren erlaubt.

11. Generell

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Wir wollen wieder spüren, dass sich der Einsatz jedes Einzelnen auf allen Stufen in unserer Gesellschaft lohnt und als Beitrag für unsere Gemeinschaft verstanden und anerkannt wird. Schwächere Glieder unserer Gesellschaft sind wo immer möglich zu integrieren und nicht zu separieren. Jedes Individuum hat das Bestreben, wenn immer möglich sein Leben selbst gestalten zu können. Fördern wir diese Möglichkeiten. Lassen wir einer Bauernfamilie auf einem kleinen Betrieb die Chance, ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Die Sozialhilfe ist dort erforderlich, wo die eigenen Kräfte und diejenigen des engeren Umfeldes nicht mehr ausreichen. Aber, wer in Verkennung der staatlichen Aufgaben seinen Weg so legt, dass trotz anderweitigen Möglichkeiten eine Staatsabhängigkeit eintritt, soll nicht zu den Bevorzugten gehören. Lassen wir den älteren Mitmenschen ihren gewohnten Lebensraum. Zwingen wir niemanden, auch wenn es manchmal besser erscheint, in ein Heim. Die Würde des Menschen ist eines der wichtigsten Güter die wir kennen.
12. Armee

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Verfassungstext: Die Schweizer Armee hat eine äusserst erfolgreiche Geschichte. Es ist ihr zusammen mit der Politik gelungen, den Frieden im Lande trotz zwei Weltkriegen zu bewahren. Die Armee ist abgestimmt auf das Milizsystem und die erklärte Neutralität unseres Landes und demzufolge darauf ausgerichtet, kraftvoll, eigenständig, unabhängig und für andere Länder ohne Bedrohungspotential für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Dies ist die Kernaufgabe unserer Armee. Leider haben neuere negative Entwicklungen in der Politik ihren Niederschlagg auch in unserer Armee gefunden. Die Armee 95 war vielen zu wenig offensiv und kooperativ, sodass eine Armee XXI nachfolgen musste. Statt einer klassischen Milizarmee wurde nun eine professionalisierte offensiv ausgelegte Kooperationsarmee angestrebt, unter Verzicht auf wesentliche Teile der Neutralität. Die Kooperation mit der Nato und die Beteiligung an Auslandseinsätzen wird immer wichtiger für die unsensible Armeeführung. Es ist abzusehen, dass diese Strategie nicht zum Ziel führen kann. Unsere Armee XXI leidet nicht nur an gewaltigen organisatorischen Mängeln, sondern auch an der fehlenden Kohärenz mit dem Volkswillen. Auffallend ist auch die Kopflastigkeit (es wurden die Verbands-Führungsprobleme in den Fokus genommen und die Masse sollte hier Statisten spielen). Eine Teilprofessionalisierung wurde unumgänglich, um bei den internationalen Einsätzen eine gute Figur machen zu können. Das Resultat dieser Kooperationsarmee ist verheerend und zerstärt mehr und mehr die Bereitschaft der jungen Soldaten zum Dienst am Vaterland. Viel mehr als früher fragt sich der Soldat, wozu er seine Zeit noch opfern soll. Der frühere Auftrag des Landes- und Neutralitätsschutzes ist einem Mischmasch von fragwürdigen Zielen und Einsätzen gewichen. Der heutige Auftrag und die Ausrichtung ist PR-orientiert und einer Milizarmee unwürdig. Er folgt dem linken Ideal einer Befriedung der Welt mit repressiven, ja sogar militärischen Mitteln. Hoffen wir, dass es doch noch zur grossen Besinnung kommt und eine Armee überlebt, für die sich ein Einsatz ohne Einschränkungen lohnt. Wir haben keinen andern Weg als den der Wiederherstellung unserer klassischen Milizarmee mit einer Ausrichtung auf den Wehrmann und den Schutz unseres Landes vor der Gefahr für unser Land und nicht den Schutz vor Unannehmlichkeiten jeglicher Art. Dafür setze ich mich ein.

Grundsätzliche Gedanken
1. Arbeit

Wir stehen mitten in der Realisierung der "grenzenlosen" Weltwirtschaft - auch Globalisierung genannt. Noch nie gab es ein vergleichbares Experiment. Sicher ist jedoch, dass es nebst manchen Gewinnern auch Verlierer geben wird. Kein Land kann derzeit der fortschreitenden Globalisierung ohne gravierende Nachteile ausweichen, vieles hängt mit dem technischen Fortschritt zusammen, aber es ist möglich, bessere oder schlechtere Positionen einzunehmen. In der Regel bedeutet mehr Wettbewerb sinkende Preise und damit verbunden kleinere Einkommen und weniger Arbeitsplätze. Dieser Effekt trifft nicht alle und auch nicht alle gleich. Besonders betroffen sind die Bauern, die Gewerbetreibenden und allgemein die Klein- und Mittelbetriebe, der MIttelstand also. In der Schweiz sind in den genannten Gruppen mehr als 70 Prozent der Arbeitnehmer tätig. Es lohnt sich für uns, geeignete Wege und Lösungen zu suchen, um nicht bewährte und erfolgreiche Strukturen einem vorübergehenden Zeitgeist zu opfern. Darum sind kurzfristig die Rahmenbedingungen für unsere enorm wichtigen Klein- und Mittelbetriebe anzupassen. Es darf nicht mehr vorkommen, dass kurzfristige Zinserhöhungen tausende von Konkursen auslösen und rücksichtslose Neubewertungen der Aktiven (durch die Banken) viele gesunde Betriebe in den Ruin treiben. Aus den erwähnten Vorfällen sind die Konsequenzen zu ziehen. Die grundlegenden Faktoren zu einer vernünftigen nationalen Wirtschaftspolitik haben wir selbst in der Hand. Wir müssen die wechselnden Situationen laufend neu beurteilen und die gegebenen Mittel auch einsetzen. Und wir dürfen uns nicht zu viele unproduktive oder gar substanzschwächende Irrwege erlauben.
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2. Unabhängigkeit, Neutralität, Humanität.

Nicht alles was wir heute ernten und geniessen haben wir selbst erschaffen. Manches wurde von unseren Vorfahren erarbeitet und uns, wie es der Welt Lauf eben ist, zu treuen Handen übergeben. Nicht zuletzt ist dies die glaubwürdige Neutralität. Es darf doch nicht sein, dass eine einzige, durch die neuen Kommunikationsmöglichkeiten und allseitige Berieselung etwas irritierte Generation leichtfertig bewährte Grundwerte aufs Spiel setzt. Um weiterhin als neutrales Land glaubwürdig zu sein und unsere Selbstbestimmung wahren zu können ist ein EU-Beitritt ungeeignet. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir selbst in wirtschaftlichen Belangen den besseren Weg ausserhalb der EU gewählt haben. Natürlich bedeutet dies letztlich auch, dass wir unsere Neutralität mit einer funktionsfähigen und breit abgestützten Milizarmee und mit einer zurückhaltenden Aussenpolitik glaubhaft erhalten. Eine Besonderheit in unserem Land ist die Aufbewahrung der persönlichen Waffe beim Wehrmann (oder bei der Wehrfrau), ein freiheitliches Waffenrecht und die starke Verbreitung der damit verbundenen freiwilligen Uebungen (Schützenvereine). Die damit verbundene persönliche Verantwortung wollen wir übernehmen und weiterführen. Wo die Not herrscht, wollen wir in bewährter Tradition helfen. Nicht mit bewaffneten Soldaten, jedoch mit Fachkräften und materiellen Mitteln. Das internationale rote Kreuz ist unser bester und anerkannter Garant hierzu, ergänzt durch ein Katastrophenhilfskorps.
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3. Asylmissbrauch

Es ist in letzter Zeit immer deutlicher geworden, dass sogenannte Asylsuchende in der Schweiz nicht in erster Linie der Schutz in der Bedrängnis, sondern die bessere wirtschaftliche, soziale, schulische und medizinische Situation anstreben. Wenn 90 Prozent der Asylbewerber aufgenommen, dann aber nicht anerkannt werden, ist dies mehr als ein Alarmzeichen für unsere Politik. Heute entsteht eine Asylindustrie, die immer mehr Personen beschäftigt und damit wird es immer schwieriger, dem Missbrauch entgegenzutreten. Das aufgebaute Asyl(un)wesen kostet uns mehr als tausend Millionen Franken. Ein Ende dieses Widersinns ist nur noch an die Hoffnung geknüpft, dass der neue Bundesrat hier die Zügel in die Hand nehmen kann.

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4. Steuern und Abgaben

Wenn die wirtschaftliche Situation durch die Globalisierung schwieriger wird, wünscht sich jeder und jede Berufsgruppe die Erhaltung oder besser noch den Ausbau der eigenen Absicherung. Dies führt schrittweise zu einer Verzerrungen in der Verteilung der Lasten, aber auch zu manchen Scheinaktivitäten bis hin zu unnötigen Vorschriften und Behinderungen. Besonders problematisch sind die immer neuen Steuern und Abgaben anstelle einer Restrukturierung der Verwaltung. Wenn wir in der zunehmend offenen Konkurenz die folgenden Jahre wirtschaftlich gesund und ohne überbordenden Fusionen überstehen wollen sind gezielte Entlastungen im gefährdeten KMU-Bereich unerlässlich. Lenkungsmassnahmen können nur dann ein Thema sein, wenn sie im Einklang mit den führenden Wirtschaftsmächten erfolgen. Ein Alleingang in Sachen Steuern und Abgaben, ja nur schon ein Stillstand bei den Anpassungen ist für unser Land kontraproduktiv und gefährlich.

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5. Verkehr

Verkehrspolitik ist immer auch Wirtschaftspolitik. Wer sich in der natürlichen Entwicklung selbst behindert muss sich nicht wundern, wenn er aufs Abstellgeleise kommt und schlechtere Zeiten einkehren. Besonders bedenklich sind jene bürokratischen Massnahmen, die sich schon im Vorfeld als falsch oder gefährlich präsentieren. Solche Massnahmen gehen zulasten von denen, die keine Alternativen im Inland für die betroffenen Teilbereiche haben. Negative Auswirkungen auf Teile im Gewerbe und die Landwirtschaft sind die Folge. Es ist abzusehen, dass auch der Privatverkehr, also die Masse von Privatfahrern und Fahrerinnen, sich nicht noch mehr einengen lassen wollen und sich die Verkehrssituation in unserem Lande für alle zunehmend verschlechtert. Haben wir uns nicht schon stark an die Staumeldungen gewöhnt? Irgendwann sollten wir aufwachen und die anstehenden Verkehrsprobleme pragmatisch und zukunftsgerichtet lösen. Dies ist aber nicht kurzfristig machbar. Darum müssen wir die Problematik heute angehen und nicht auf den drohenden Kollaps warten.

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6. Energie

Energie ist eine zentrale Lebensadern einer industriealisierten Gesellschaft. Eine gute Verfügbarkeit vermindert Ausfallzeiten und Sekundärkosten und ein günstiger Tarif ermöglicht auch im Inland noch Produktionsverfahren, die sonst in andere Länder ausgelagert werden müssten. Der Einsatz von erneuerbarer Energie ist in einigen wenigen Fällen heute schon machbar. Holzschnitzelheizungen, Sonnenenergie für Warmwasser, Heutrocknung usw. sind Verfahren, die nahe an der Schwelle für eine Wirtschaftlichkeit stehen. Viele träumen jedoch von utopischen Verfahren wie z.B. die breite Anwendung der Photovoltaik, deren Produkt (Solarstrom) um den Faktor 10 bis 50 teurer ist als herkömmliche Energie aus Wasserkraft oder thermischen Kraftwerken. Dies ist Geld- und Energieverschwendung und wir sollten hier die Grössenordnungen beachten, bevor sinnlos investiert und subventioniert wird.

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7. Region

Der Kanton St. Gallen darf und muss seine Interessen konsequent durchsetzen, wie dies andere Kantone und Regionen mehr als deutlich demonstrieren. Wer wartet oder zögert wird übergangen. Es ist keine Schande, wenn der Begriff "Ostschweiz" im Zusammenhang mit Wirtschaftsförderung noch viel öfters genannt wird. Wir wollen, ja wir müssen uns entwickeln zu einer Region, die wirtschaftlich stark ist und eine natürliche Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit erlaubt. Die Chancen sind intakt, bei der Realisierung wird noch gezögert.

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St. Galler Wappen

Vorstösse und Reden im Parlament (Ausschnitte)
Unter "www//parlament.ch" sind die zahlreichen Vorstösse und Redetexte der Parlamentarier/innen zu finden. Nachfolgend finden sie einige Auszüge, vorwiegend aus dem Finanzbereich.
1. Persönliche Vorstösse (Titel)

49. 07.5181 Fra.: Behördenpropaganda?
48. 07.5118 Fra.: Neat. Zusatzkosten
47. 07.3503 Ip.: Sanierung des Bundeshaushalts
46. 07.3346 Mo.: Die Krise der ETH als Chance nutzen!
45. 07.3340 Ip.: Zugänglichkeit öffentlicher Forschungsarbeiten. Open access
44, 07.3228 Mo.: Fristverlängerung für die Sanierung von Kugelfängen
43. 07.3151 Ip.: Verfahren der EBK gegen Ex-Swisscom-Präsident Markus Rauh
42. 06.5202 Fra.: Swisscom. Immobilienverkauf durch den Verwaltungsrat unter Markus Rauh
41. 06.5040 Fra.: Umsetzung Bologna. Mastertitel für alle Lizenziate und Diplome der Universitäten und ETH?
40. 06.3300 Po.: Studiendarlehen
39. 06.3143 Mo.: Akkreditierung von Privatschulen
38. 06.1120 A: Landmaschinen ohne Handelshemmnisse
37. 05.5013 Fra.: Waffenrecht
36. 05.3824 Mo.: Armeefahrzeuge. Stilllegungskonzept
35. 05.3679 Po.: Zurück zum hohen Bildungsniveau
34. 05.3406 Ip.: Unangemessene Einschränkungen bei Schiessanlagen
33. 05.3378 Mo.: Ein Departement für Bildung, Forschung und Innovation
32. 05.3170 Mo.: Kostenlose Abgabe der Dienstwaffe
31. 05.3079 Ip.: Swissaid. Verwendung von Bundesbeiträgen
30. 04.5130 Fra.: Begründung für geheime Lohndaten bei den ausserparlamentarischen Kommissionen
29. 04.3498 Mo.: Abitur- und Maturitätszeugnisse. Diskriminierungsfreie Anerkennung
28. 04.3497 Ip.: Schweizerischer Bildungsserver educa.ch. Wie weiter?
27. 04.3483 Mo.: Internationale Forschung und Ressortforschung. Effizientere Allokation der Bundesmittel
26. 04.3408 Mo.: Ausbildungshilfen.
25. 04.3394 Ip.: Schengen/Dublin und Waffenrecht.
24. 04.3147 Ip.: Hochschulstudien und Rekrutenschule. Koordination.
23. 04.1025 A.: Gefährdete Schiessfertigkeit.
22. 03.3546 Po.: Bundesamt für Informatik und Telekommunikation als Flag-Amt.
21. 03.3545 Mo.: Mehrwertdienste. Schutz des Kunden vor Missbräuchen.
20. 03.3063 Ip.: Führungsprobleme an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
19. 02.3756 Mo.: Keine Behinderung der Mobilität der Landbevölkerung
18. 02.3515 Ip.: Konsequente Umsetzung der Bologna-Deklaration
17. 02.3207 Ip.: Tierverkehrsdatenbank. Neugestaltung
16. 02.1078 A.: Lebensmittelbereich. Nebenwirkungen der offenen Grenzen
15. 01.3756 Ip.: Missbräuche im Bereich kommerzieller Telefonmehrwertdienste
14. 01.3327 Po.: Ökologische Leistungen der Bienen
13. 01.1114 A.: Terroranschläge. Rasterfahndung
12. 01.1113 A.: Entwicklungshilfe der Industrieländer
11. 00.3740 Mo.: Freigrenze für Eigenbrand in der Selbstvermarktung
10. 00.3641 Ip.: Nove-it. Stand der Umsetzung
09. 00.3492 Ip.: Angewandte Forschung. Feuerbrand und Varroa-Milben
08. 00.3491 Ip.: Fachhochschulen. Stand?
07. 00.3331 Ip.: Massnahmen gegen den Feuerbrand
06. 00.3295 Po.: AHV. Jährlicher Kontoauszug
05. 00.3159 Ip.: Ausbildung von Informatikspezialisten
04. 00.3067 Ip.: Spezialisten im Bereich Informatik
03. 00.1097 A.: Erfahrungsmedizinisches Register
02. 00.1044 A.: Fotovoltaik. Kosten und Aussichten
01. 00.1027 A.: Fachhochschulen

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Führungsprobleme an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL

Eingereichter Text
Der Bundesrat wird aufgrund der dargelegten Probleme an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) eingeladen, folgende Fragen zu beantworten:
1. Was gedenkt er zu tun, damit die unhaltbaren Verhältnisse an der WSL so schnell als möglich bereinigt werden?
2. Ist der heutige Direktor der WSL in Anbetracht der Ergebnisse der Administrativuntersuchung noch tragbar?
3. Kann der ETH-Rat die ihm von Gesetzes wegen auferlegten Führungs- und Aufsichtsfunktionen überhaupt wahrnehmen, wenn er sich gegenüber einer Forschungsanstalt nicht durchsetzen kann?
4. Warum haben die neben dem ETH-Rat bestehenden Aufsichtsgremien ebenfalls versagt?
5. Was ist institutionell oder organisatorisch vorzukehren, dass solche Entwicklungen, wie sie sich an der WSL abspielen, im schweizerischen Forschungssystem in Zukunft nicht mehr vorkommen?

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Budget 2001, UNO-Werbung


Im Budget 2001 ist unter Pt. 420 einen Ausgabenposten von 1.2 Mio. Franken für eine Informationsschrift zum Uno-Beitritt enthalten. Ich beantrage Ihnen, diesen Betrag zu streichen mit folgender Begründung:

Der Bundesrat ist offensichtlich der Meinung, in dieser Frage zur Unterstützung seiner Ziele das zweifelhafte Mittel der Werbung mittels Information einsetzen zu müssen. Es ist dies ein Vorgehen, das einmal gründlich überdacht werden sollte. Ganz abgesehen davon, dass eine solche einseitige Information seine Wirkung auch ins Gegenteil entfalten kann, haben wir es hier mit einer Grundsatzfrage zu tun. Sollen bei Abstimmungen über wesentliche innen- und aussenpolitische Fragen generell solche Zusatzaktionen vorgesehen werden oder nicht. Es betrifft hierbei nicht nur die UNO Abstimmung.

Der Zweck heiligt die Mittel, sagt man. Für mich persönlich ist es nicht plausibel, warum der Bundesrat in der Frage des UNO-Beitrittes neue Elemente in der Information einführen soll mit dem offensichtlichen Ziel, das Ergebnis in seinem Sinne zu beeinflussen. Bevor diese Praxis Fuss fasst, ist eine Diskussion im Rat über die Art und den Umfang der offiziellen Abstimmungswerbung unumgänglich. Die Streichung des Budgetbetrages ist damit in erster Linie eine ordnungspolitische Massnahme. Ich bitte Sie, diesem Antrag zuzustimmen.

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Stopp dem Schuldenmachen (Begründung im Parlament)

Motion Pfister Theophil
Ausgabenbeschränkung bei der Entwicklungshilfe
Herr Präsident, Herr Bundesrat, geschätzte Kolleginnen und Kollegen.
Ich habe mit diesem finanzpolitisch motivierten Vorstoss nicht die Absicht, eine lange Grundsatzdebatte über die Entwicklungshilfe in die Wege zu leiten. Es besteht auch nicht die Absicht, an der grundsätzlichen Notwendigkeit und Berechtigung der Hilfen zu rütteln. Es geht primär um die Frage, ob bei der Sanierung des Schuldenberges und bei den Bemühungen um eine tragbare Staatsquote einzelne Bereiche ohne überzeugende Begründung ausgenommen werden sollen.

Wir haben bei der Budgetberatung, im speziellen bei der vierjährigen Finanzplanung, gesehen, dass eine jährliche Erhöhung der Ausgaben um durchschnittlich 4.3 % nicht akzeptabel ist. Die Ausgaben des Bundes steigen dabei von 49 Milliarden Franken im Jahre 2001 auf nicht weniger als 56 Milliarden im Jahre 2004. Also um nicht weniger als 7 Milliarden Franken in 4 Jahren. Wesentliche Teile dieser Ausgabenerhöhungen sind gebundene Ausgaben und lassen sich ohne Gesetzesänderungen nicht beeinflussen. Bei der Entwicklungshilfe ist dies noch nicht der Fall. Wir können hier, wenn wir wollen, korrigierend eingreife. Es ist doch nicht richtig, dass ein Parlament nur mittels Kunstgriffen und künstlichen Hindernissen, sprich Ausgabenbremsen, zu einer vernünftigen Finanzpolitik fähig ist.

Wenn wir die Ziele für eine Gesundung des Bundeshaushaltes konsequent verfolgen wollen, dann darf es keine versteckten Ausgabenerhöhung geben.
Der Bundesrat und wir im Parlament wissen, dass es nicht nach dem Willen des Volkes ist, heute derartige Mehrausgaben im Bereich der Entwicklungshilfe zu tätigen. Dies geht ganz klar aus den Umfragen des GfS Forschungsinstitutes, genauer aus der Studie zur Entwicklungspolitik 2/1999 hervor. Eine Mehrheit von 60 Prozent ist der Meinung, dass die Leistungen in der Entwicklungshilfe auf dem heutigen Stand belassen werden sollten. Für mich ist es immer eigenartig, wenn Bundesrat und Parlament gegenüber der Volksmeinung abweichende Standpunkte einnimmt.

Heute lautet die Frage, ob es richtig ist, in der vierjährige Finanzplanung die Beiträge an die Entwicklungshilfe jährlich um drei Prozent zu erhöhen oder ob eine Erhöhung um die jährliche Teuerung, nämlich um 1.75 Prozent, wie es der Meinung im Volke entspricht, nicht der bessere Weg ist.

Es kommt hinzu, dass bei einer gesamtheitlichen Betrachtung die internationalen Hilfe der Schweiz mit immer neuen Elementen und Aufgaben ergänzt wurde. Elemente, die im Budget nicht unter die Rubrik Entwicklungshilfe fallen. Darunter gibt es auch solche, die verstärkt politisch motiviert sind und sich mit einer humanitären Hilfe weniger gut vereinbaren lassen. Als Beispiel mögen die neuen sogenannt friedenserhaltenden Institutionen, die zunehmenden Beteiligungen an Organisationen, die direkten Finanzhilfen des Bundes und auch die neu aufgenommenen militärischen Aktionen dienen.

Demgegenüber leben wir mit einem kurzfristig angehäuften Bundes-Schuldenberg von über 100 Mia. Franken, den es im vordringlichen Interesse unseres Landes abzubauen gilt. Bedenken wir auch, dass wir ganzen Bevölkerungsgruppen massive Veränderungen im Beruf, oftmals mit Kürzungen im Einkommen bis hin zu der Aufgabe von Existenzen zumuten. Ich denke hierbei ganz besonders an die stark bedrängten landwirtschaftlichen und gewerblichen Betriebe. Angesichts dieser Sachlage dürfen wir nicht so tun, als seien dies nur sekundäre Probleme und primär gelte es, unsere Giesskannensubventionen und Vorstellungen in allen Bereichen über die ganze Welt auszudehnen.

Der Anteil der Entwicklungshilfe an den gesamten Bundesausgaben gemäss Budget 2001 beträgt rund 2.55 Prozent oder in Zahlen ausgedrückt 1,252 Milliarden Franken. Mein Antrag bezweckt ausdrücklich keine Senkung der Entwicklungshilfebeiträge. Die derzeitige Teuerung von 1.75 Prozent lässt immer noch einen nominalen Ausbau von jährlich ca. 22 Mio. Franken zu. Nicht erwünscht ist jedoch, so mein Antrag, und so auch die Meinung in der Bevölkerung, eine künftige jährliche Aufstockung um 50 und mehr Millionen Franken, wie dies i